{{postCount}} Gravel Austria: Vorarlberg
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Durch eine Bilderbuchlandschaft

Gravel Austria in Vorarlberg

Die Vorarlberg-Strecke der Gravel Austria ist anspruchsvoll, eröffnet aber immer wieder grandiose Blicke in einsame Bergwelten. Du solltest dir drei bis vier Tage Zeit lassen und keine Angst vor rasanten Abfahrten haben

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Schon auf dem ersten Abschnitt beim Stausee Kops taucht man auf einer recht steilen, aber asphaltierten Abfahrt rasant ins Montafon ein, indem man das wilde Seitental Ganifer bis zum Beginn der kurvenreichen Silvretta Hochalpenstraße bei Partenen hinabfährt. Nach dieser atemberaubenden Abfahrt rollst du entlang der Ill bergab durch das Haupttal des Montafon, ehe du als nächstes über das Laternsertal bis Übersaxen und dann von Götzis bis zur Emser Hütte auf knapp 1300 Metern hinauffährst. Dieser letzte Abschnitt ist recht steil, oben wirst du aber mit einer grandiosen Fernsicht bis zum Bodensee belohnt – und bei Bedarf mit deftigen Vorarlberger Spezialitäten. Die Hütte ist nämlich bewirtschaftet. 

Mit ihren gut 250 Kilometern ist die Gravel Tour durch Vorarlberg als Dreitages-Variante gedacht. Sie verbindet den südlichen und den nördlichen Tiroler Teil miteinander und liegt ganz im Westen Österreichs. Ambitionierte Radler schaffen die Tour auch in zwei Tagen. Willst du dir mehr Zeit für die wunderschönen Eindrücke auf der Strecke lassen, teilst du sie dir in vier Tage auf. Es erwarten dich auf 261 Kilometern insgesamt 6.200 Höhenmeter. Allerdings kannst du hier und da auch besonders herausfordernde Streckenteile umfahren.

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Auslassen lässt sich zum Beispiel die Emser Hütte: Du kannst alternativ auf flachen Radwegen direkt von Götzis in die Altstadt von Hohenems fahren. Im Stadtgebiet von Hohenems erreichst du dann wieder die Ursprungsroute. Der nächste fordernde Anstieg führt schnurstracks auf schottrigen und gekiesten Wegen zum Fuße des Gipfels des Schönen Manns. Wer möchte, nimmt dort noch zu Fuß das Gipfelkreuz mit, denn danach rollt man wieder ganz flott auf bequemen Wegen ins Rheintal hinunter. 

Die nächste Etappe führt endlich auch an den Bodensee, bis nach Bregenz nämlich, wo du dir eine Bade- und Kulturpause gönnen solltest. Wie zum Beispiel wäre es mit einem Besuch des Kunsthaus Bregenz? Weiter geht’s danach in Richtung Bregenzerwald. Doch vorher fährst du noch auf den gut 1000 Meter hohen Pfänder, um noch einmal von ganz weit oben auf den Bodensee zu schauen. Entlang der Bregenzer Ache rollst du auf deinem Gravel Bike in den Bregenzerwald. Die Strecke durch das Mellental, über die Kanis- und Wurzachalpe ins Argental ist unvergesslich schön, aber nicht ganz einfach. 

Deshalb gibt es hier noch mal eine Alternative: Wenn dir der steile Abschnitt durch das Mellental über die Kanisalpe ins Argental zu herausfordernd ist, kannst du als Alternative ab Mellau auf dem Bregenzerwald-Radweg direkt nach Au fahren. Im Bregenzerwald schließlich erwartet dich nach mehreren Bergauf- und Bergabfahrten ein Alpenpanorama, das für alles entschädigt. Noch ein letztes Mal musst du ziemlich reinhauen und kräftig in die Pedale treten. Dann erreichst du Warth an der Grenze zu Tirol. 

Die wichtigsten Fakten:
261 Kilometer
6200 Höhenmeter
30 Prozent Gravelstrecken
Maximale Steigerung: ungefähr 20 Prozent
Geeignet für: Sportliche, Naturliebhaber, E-Gravelbiker

Service-Tipp:

Der Stausee Kops und das Ganifer Tal gleich am Anfang der Route liegen sehr hoch (wenn du im Uhrzeigersinn fährst). Und die Straßen dort werden im Winter nicht geräumt. Deshalb ist dieser Teil der Tour erst ab Mitte Mai/Juni zu empfehlen. Informiere dich vorab am besten auf der Homepage des ÖAMTC.

Mehr Informationen zum Gravel Biking in Vorarlberg

findest du unter bregenzerwald.at und austria.info